Team Peking 2008 Metropolregion Rhein-Neckar

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Projektabschluss: Danke - Team Peking 2008

Projektabschluss | 06. Oktober 2008

Die Olympischen Spiele und die Paralympics 2008 sind vorbei. Nach vier Jahren intensiver Vorbereitungs- und Wettkamphase haben unsere Athleten und Trainer in China ihren sportlichen Höhepunkt erreicht und bereiten sich wieder auf einen neuen Olympia-Zyklus vor. 14 Tage nach dem Erlöschen des olympischen Feuers ist es für uns Zeit, ein erstes kurzes Resümee zu ziehen.
Die Wettkämpfe in Peking 2008 waren in vielerlei Hinsicht, um es mit den Worten von IOC-Präsident Jaques Rogge zu beschreiben, „außergewöhnliche Spiele. Durch Olympia hat die Welt mehr über China gelernt und China mehr über die Welt.“ Neben der Weltoffenheit, der Internationalität und der Gastfreundlichkeit auf der einen Seite, der perfekten Organisation und Infrastruktur auf der anderen, bleibt für uns Sportbegeisterte vor allem die sportliche Überlegenheit Chinas in Erinnerung.

Mit sensationellen 100 Medaillen (51/21/28) bei den Olympischen Spielen und 211 Medaillen (89/70/52) bei den Paralympics dominierte der Gastgeber in eindrucksvoller Weise und deklassierte die anderen Nationen. Auch wenn sich Deutschland in diesem harten Kräftemessen im Vergleich zu den Olympischen Spielen in Athen um eine Position auf Platz 5 der Nationenwertung verbessern konnte, blieben zahlreiche Athleten hinter den Erwartungen zurück. Das spiegelte sich an der Gesamtzahl der errungenen Medaillen wieder. Wurden in Athen noch 49 Olympia-Medaillen (13/16/20) und 79 Paralympics-Medaillen (19/28/32) gezählt, kam man 2008 „nur“ auf 41 (16/10/15) beziehungsweise 59 (14/25/20).

Nicole Reinhardt und Carolin Leonhardt.
Nicole Reinhardt und Carolin Leonhardt.

Mit drei Olympiasiegern Nicole Reinhardt, Niklas Meinert und Hannelore Brenner und einem Bronzemedaillengewinner Björn Goldschmidt kann das Team Peking 2008 eine erfreuliche Medaillenbilanz ziehen. Dennoch hatten wir, trotz der zu erwartender Medaillenflut für China, in der einen oder anderen Disziplin mit einer weiteren Podest-Platzierung geliebäugelt. So auch beim Team Peking 2008 der Metropolregion Rhein-Neckar. Das Zahlenspiel mit der Jahreszahl 2008 beim Team Peking - 20 Teilnehmer und 8 Medaillen - hat sich mit 6 gewonnenen Medaillen nicht ganz verwirklichen lassen, immerhin 25 Teilnehmer waren in Peking am Start.

alle Fotos: Alexander Grüber
alle Fotos: Alexander Grüber

Mit Hannelore Brenner gehört die erfolgreichste deutsche Athletin der Olympischen Spiele und der Paralympics zum Team Peking 2008 der Metropolregion. Die Ergebnisbilanz in den Sportarten Schwimmen, Handball, Boxen und Hockey (weiblich) fiel für das Team Peking 2008 nicht so gut aus, wie wir das im Vorfeld erwarten konnten. Die individuelle Leistungsperformance zum rechten Zeitpunkt ist nicht immer gelungen, was sicherlich auch persönliche Gründe haben kann. Hier ist Ursachenforschung angebracht. Es gilt aber auch die Vorbereitungsmaßnahmen mit den Fachverbänden und deren Verantwortlichen zu diskutieren.

Dass in Peking sich die Medaillen auf viel mehr Nationen verteilt haben, China so dominant war, die USA ihr Medaillenvolumen im Vergleich mit Athen halten konnte und Russland gar 20 Medaillen mehr gewonnen hat, sind Fakten, die sich in der Nationenwertung wiederspiegeln. Dass unsere Athleten aus einem der bestkontrollierten nationalen Systeme kommen, lässt eine Vergleichbarkeit und Chancengleichheit aus dieser Sicht nur bedingt zu. Wir stehen mit der NADA für Fairness und Klarheit.

Komödiantisches Intermezzo von ##quot##Chako##quot##
Komödiantisches Intermezzo von ##quot##Chako##quot##
Nikas und Björn mit Pokal
Nikas und Björn mit Pokal

Das Projekt „Team Peking 2008 der Metropolregion Rhein-Neckar“ ist nun beendet. Als Dankeschön für die erbrachten Leistungen unserer Athleten, Sponsoren, und Partner haben wir am 02. Oktober im Gebäude der MV Energie AG einen Abend der Anerkennung und Zukunftsvision unter dem Motto „ Danke – Team Peking 2008“ veranstaltet.
Neben einer kurzen Ehrung der Athleten , zogen die Projektverantwortliches ein erstes kurzes Resümee. Für ein komödiantisches Intermezzo sorgt der Kurpfälzer Mundartist Christian „Chako“ Habekost. Für alle Projektbeteiligten heißt es nun wieder „nach Olympia ist vor Olympia“ und wer weiß, vielleicht nach einer Projektanalyse mit einem „Team LONDON 2012 der Metropolregion Rhein-Neckar“.


Alexandra Engelhardt scheitert in der ersten Runde

RINGEN | 16. August 2008 | +8 Tage

Alexandra Engelhardt im CAU Gymnasium
Alexandra Engelhardt im CAU Gymnasium

Im Freistilringen bis 48kg kam Alexandra Engelhardt von der KSG Ludwigshafen nicht über die erste Runde hinaus. Gegen die Kasachin Tatyana Bakatyuk verlor die 25-Jährige mit 2:0. „Gestern ging es mir wirklich schlecht, vom Gewicht machen“, so Engelhardt, sah dies aber nicht als Grund für das Ausscheiden, denn schlecht gerungen habe sie nicht. Lange Zeit schien es, dass Alexandra in die Hoffnungsrunde kommen könnte, doch diese Option zerschlug sich, als Bakatyuk im Halbfinale ausschied.


Hockeyfrauen mit Zittersieg gegen Neuseeland

HOCKEY | 12. August | +4 Tage

Mandy Haase auf der linken Abwehrseite
Mandy Haase auf der linken Abwehrseite
Erleichtert: Mandy und Tina Schütze
Erleichtert: Mandy und Tina Schütze

Lange sah es nach der Wundertüte mit der Niete aus, doch in den letzten Minuten drehte das Team um Fanny Rinne und Mandy Haase das Spiel und machten aus einem 0:1 Rückstand einen 2:1 Erfolg. „Wir sind wohl inzwischen in der Lage, auch schlechte Spiele zu gewinnen“, so Fannys Fazit. Vor nur noch wenigen Zuschauern im letzten Spiel des Abends, unter denen sich auch Dirk Nowitzki und die deutschen Bsketballer befanden, begannen die Deutschen erst druckvoll, wurden aber zusehends verkrampfter und kassierten kurz vor Ende der 1. Halbzeit das 0:1 durch kurze Ecke. In der zweiten Halbzeit blieb der erwartete Druck zunächst aus, weiter agierten die Spielerinnen ängstlich und ohne Selbstvertrauen. Erst der Ausgleich in der 60. Minute durch Tina Schütze entfachte den erhofften Sturmlauf. Eine kurze Ecke in der Schlussminute brachte schließlich doch noch den von den ca. 300 deutschen Zuschauern frenetisch bejubelten Sieg. Damit führt Deutschland nach 2 von 5 Vorrundenspielen die Gruppe B mit 6 Punkten vor Japan (4) an.


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